Eigene Smart-Home-Visualisierung mit dem Modern Designer

Die Visualisierung ist die zentrale Bedien- und Informationsoberfläche meines Smart Homes. Sie führt Messwerte, Anlagenzustände, Kameras, Alarme, Diagramme und Steuerungsfunktionen aus unterschiedlichen Systemen in einer gemeinsamen Weboberfläche zusammen.

Da die vorhandenen Standardoberflächen meine Anforderungen nur teilweise erfüllten, entstand im Laufe der Zeit eine eigene Lösung. Aus ersten fest programmierten Anlagenbildern entwickelte sich ein umfangreicher visueller Editor, mit dem sich Seiten und Bedienelemente direkt im Browser gestalten lassen.

Der heutige Modern Designer arbeitet mit IP-Symcon als Datenquelle und kann auf Computern, Tablets und Smartphones verwendet werden. Die Oberfläche wird vollständig im eigenen System betrieben und lässt sich flexibel an neue Geräte, Räume und Funktionen anpassen.

Warum eine eigene Visualisierung?

Eine Smart-Home-Visualisierung soll nicht nur einzelne Werte anzeigen. Sie muss unterschiedliche technische Anlagen verständlich zusammenfassen, auf verschiedenen Geräten funktionieren und sich auch nach vielen Jahren noch erweitern lassen. Gerade bei einem gewachsenen System mit zahlreichen Datenpunkten, Diagrammen und Sonderfunktionen reichen starre Standardseiten schnell nicht mehr aus.

Die eigene Visualisierung ermöglicht eine Darstellung, die genau zum Haus und zu den vorhandenen Anlagen passt. Grundrisse, Heizungsbilder, Energieflüsse, Wetterdaten und Kameras können so angeordnet werden, dass Zusammenhänge unmittelbar erkennbar sind.

  • Freie Gestaltung von Übersichts- und Anlagenseiten
  • Darstellung aktueller Werte und Betriebszustände
  • Bedienung auf Computer, Tablet und Smartphone
  • Integration von Kameras, Karten und externen Webseiten
  • Anzeige von Trends, Diagrammen und historischen Daten
  • Alarmdarstellung mit unterschiedlichen Benutzerrechten
  • Einfache Erweiterung um neue Geräte und Funktionen
  • Weitgehend lokaler Betrieb ohne Abhängigkeit von einer Cloud

Entwicklung vom Anlagenbild zum Modern Designer

Die Visualisierung entstand schrittweise aus dem laufenden Betrieb heraus. Neue Funktionen wurden immer dann ergänzt, wenn vorhandene Möglichkeiten nicht mehr ausreichten oder die Bedienung auf weiteren Geräten verbessert werden sollte.

Erste fest programmierte Anlagenbilder

Am Anfang bestanden die Seiten aus fest programmierten PHP- und HTML-Dateien. Messwerte und Schaltflächen wurden direkt im Quelltext an bestimmten Positionen eingefügt. Dadurch ließen sich individuelle Anlagenbilder erstellen, Änderungen waren jedoch nur durch eine Anpassung des Programmcodes möglich.

Mit zunehmender Zahl an Räumen, Messwerten und Funktionen wurde diese Arbeitsweise immer aufwendiger. Schon kleine Änderungen an Positionen, Beschriftungen oder Verlinkungen erforderten Eingriffe in mehrere Dateien.

Der erste visuelle Builder

Um Seiten einfacher bearbeiten zu können, entstand ein erster visueller Builder. Elemente ließen sich damit im Browser auf einer Arbeitsfläche platzieren und mit Datenpunkten aus IP-Symcon verbinden. Änderungen konnten gespeichert werden, ohne jede Position direkt im Quelltext anpassen zu müssen.

Ausbau zum Modern Builder Advanced

Mit der Zeit kamen weitere Funktionen hinzu. Neben einfachen Messwerten konnten nun auch Schaltflächen, Bilder, Kameras, Karten, Diagramme und eingebettete Webseiten verwendet werden. Gleichzeitig wurden Benutzerrechte, Alarmdarstellung und die Bedienung auf Tablets und Smartphones berücksichtigt.

Der heutige Modern Designer

Der heutige Modern Designer ist ein umfangreicher visueller Editor für die eigenen Smart-Home-Seiten. Elemente können direkt auf der Arbeitsfläche angelegt, verschoben, skaliert und konfiguriert werden. Die eigentliche Laufzeitansicht ist dabei vom Bearbeitungsmodus getrennt, sodass Benutzer nur die für sie vorgesehenen Funktionen sehen.

Die Entwicklung erfolgt weiterhin schrittweise. Neue Funktionen werden zunächst im laufenden System getestet und erst nach erfolgreicher Prüfung in den gesicherten Projektstand übernommen.

Aufbau und Bedienung des Modern Designers

Der Modern Designer besteht aus einer zentralen Arbeitsfläche und verschiedenen Werkzeugen zur Gestaltung der Smart-Home-Seiten. Die Bearbeitung erfolgt direkt im Browser. Änderungen an Positionen, Größen und Eigenschaften lassen sich dadurch unmittelbar kontrollieren.

Seiten und Arbeitsfläche

Jeder Raum, jede Anlage oder jede Funktionsgruppe kann eine eigene Seite erhalten. Die Arbeitsfläche bildet den Bereich ab, der später in der Visualisierung angezeigt wird. Größe und Hintergrund lassen sich passend zum jeweiligen Anlagenbild oder zur gewünschten Bildschirmdarstellung festlegen.

Auf der Arbeitsfläche werden die einzelnen Elemente frei positioniert. Ein Raster erleichtert die gleichmäßige Ausrichtung. Position, Breite, Höhe und Reihenfolge können im Designer kontrolliert und angepasst werden.

Elemente auswählen und bearbeiten

Ein vorhandenes Element kann direkt auf der Arbeitsfläche ausgewählt werden. Danach stehen die zugehörigen Einstellungen zur Verfügung. Je nach Element lassen sich unter anderem Beschriftung, Datenquelle, Einheit, Größe, Farbe, Rahmen, Schatten, Verlinkung und Sichtbarkeit verändern.

Elemente können verschoben, skaliert, kopiert oder gelöscht werden. Mehrere ausgewählte Elemente lassen sich gemeinsam bearbeiten und ausrichten. Undo und Redo helfen dabei, Änderungen zurückzunehmen oder erneut anzuwenden.

Zentrales Speichern der Änderungen

Änderungen werden zunächst im Bearbeitungsmodus vorgenommen und anschließend zentral gespeichert. Dadurch können mehrere Anpassungen nacheinander durchgeführt werden, ohne jeden einzelnen Arbeitsschritt sofort dauerhaft übernehmen zu müssen.

Vor größeren Erweiterungen oder Updates wird zusätzlich ein vollständiger Systemstand gesichert. So lässt sich bei Problemen jederzeit auf einen erfolgreich getesteten Stand zurückkehren.

Elementtypen und Widgets

Eine Visualisierungsseite besteht aus unterschiedlichen Elementtypen. Je nach Aufgabe können einfache Messwerte, bedienbare Schaltflächen, Bilder, Kameras, Diagramme oder vollständige externe Inhalte eingebunden werden. Jedes Element besitzt dafür eigene Einstellungen.

Messwerte und Zustände

Messwerte stellen aktuelle Daten aus IP-Symcon dar. Dazu gehören beispielsweise Temperaturen, Leistungen, Zählerstände, Luftfeuchtigkeit oder Betriebsstunden. Neben dem eigentlichen Wert können Beschriftung, Einheit sowie zusätzliche Texte angezeigt werden.

Für digitale Zustände lassen sich verständliche Bezeichnungen verwenden. Statt eines technischen Wertes wie 0 oder 1 kann die Visualisierung beispielsweise „Aus“ und „Ein“, „Geschlossen“ und „Geöffnet“ oder andere passende Zustände anzeigen.

Schaltflächen und Bedienung

Schaltflächen lösen Aktionen aus oder öffnen weitere Seiten, Diagramme und Fenster. Gestaltung, Beschriftung, Ziel und Verhalten können passend zur jeweiligen Funktion eingestellt werden. Ob ein Element nur angezeigt oder tatsächlich bedient werden darf, hängt zusätzlich von der Benutzerrolle ab.

Bilder und Anlagenpläne

Grundrisse, technische Zeichnungen und Anlagenbilder bilden häufig den Hintergrund einer Seite. Weitere Bilder können als frei positionierbare Elemente ergänzt und in Größe und Lage angepasst werden. So entstehen anschauliche Darstellungen von Heizung, Energieversorgung, Räumen oder technischen Geräten.

Kameras und eingebettete Inhalte

Kamerabilder und Videostreams können direkt in die Visualisierung eingebunden werden. Dabei lassen sich interne und externe Adressen verwenden. Auch zusätzliche Bedienelemente, beispielsweise für unterstützte Kamerafunktionen, können über dem Kamerabild angeordnet werden.

Über eingebettete Webseiten lassen sich außerdem externe oder interne Weboberflächen direkt auf einer Smart-Home-Seite anzeigen. Dadurch können spezielle Geräteansichten und weitere Dienste integriert werden, ohne die Visualisierung verlassen zu müssen.

Diagramme, Karten und Pop-up-Fenster

Nicht alle Informationen müssen dauerhaft auf einer Übersichtsseite sichtbar sein. Zusätzliche Details können über Diagramme, Karten, eingebettete Inhalte oder Pop-up-Fenster aufgerufen werden. Dadurch bleiben die eigentlichen Anlagenbilder übersichtlich.

Trends und Diagramme

Messwerte können mit historischen Aufzeichnungen verknüpft werden. Ein Klick auf einen Wert öffnet beispielsweise einen Temperaturtrend, ein Balkendiagramm oder einen Vergleich mehrerer Datenreihen. Je nach Auswertung stehen Linien-, Balken-, Mehrfach- und Kategoriediagramme zur Verfügung.

Dadurch lassen sich aktuelle Zustände direkt mit früheren Tagen, Monaten oder Jahren vergleichen. Besonders bei Energieverbräuchen, Stromerzeugung, Temperaturen und Wetterdaten werden Entwicklungen schnell sichtbar.

Karten und Standortdarstellungen

Karten können direkt in eine Visualisierungsseite eingebunden werden. Dazu werden Mittelpunkt, Vergrößerung und gewünschter Kartenausschnitt festgelegt. Solche Ansichten eignen sich beispielsweise für Wetterinformationen, Standorte oder weitere geografische Darstellungen.

Pop-up-Fenster

Zusätzliche Informationen lassen sich in einem Pop-up-Fenster öffnen, ohne die aktuelle Smart-Home-Seite zu verlassen. Darin können Diagramme, Kameras, Webseiten oder besondere Bedienoberflächen angezeigt werden.

Größe, Position und Verhalten des Fensters können passend zum Inhalt festgelegt werden. Auch ein eigener Schließen-Button mit wählbarer Beschriftung und Position ist möglich.

Verlinkungen und Navigation

Elemente können auf andere Visualisierungsseiten, interne Anwendungen oder externe Webseiten verweisen. Je nach Aufgabe wird das Ziel im gleichen Fenster, in einem neuen Browser-Tab oder als Pop-up geöffnet. Dadurch lassen sich umfangreiche Anlagen in übersichtliche Einzelseiten gliedern.

Wertedarstellung, Regeln und Benutzerrechte

Nicht jeder Messwert soll immer gleich dargestellt werden. Farben, Texte, Symbole und Sichtbarkeit können deshalb vom aktuellen Zustand, vom Benutzer oder von weiteren Bedingungen abhängen. Dadurch werden wichtige Informationen schneller erkannt und Bedienelemente nur dort angezeigt, wo sie tatsächlich benötigt werden.

Verständliche Darstellung technischer Werte

Viele Geräte liefern technische Zahlen- oder Wahrheitswerte. Mit einem Wertemapping können diese Daten in verständliche Bezeichnungen umgewandelt werden. Aus 0 und 1 werden beispielsweise „Aus“ und „Ein“, aus einem Kontaktzustand „Geschlossen“ und „Geöffnet“ oder aus einem Betriebswert eine passende Klartextmeldung.

Die ursprünglichen Werte in IP-Symcon bleiben dabei unverändert. Nur ihre Darstellung in der Visualisierung wird an die jeweilige Anwendung angepasst.

Farbregeln und Zustandsanzeige

Farben können abhängig vom aktuellen Messwert oder Zustand wechseln. Ein aktiver Betrieb lässt sich beispielsweise grün darstellen, eine ausgeschaltete Anlage grau und eine Störung rot. Auch Temperaturbereiche, Füllstände, Leistungen oder Grenzwertüberschreitungen können über abgestufte Farben hervorgehoben werden.

Wiederkehrende Gestaltungen lassen sich als Vorlagen verwenden. Dadurch erhalten ähnliche Zustände auf verschiedenen Seiten ein einheitliches Erscheinungsbild.

Sichtbarkeitsregeln

Elemente müssen nicht dauerhaft sichtbar sein. Über Regeln kann festgelegt werden, dass ein Hinweis, eine Schaltfläche oder ein Symbol nur bei bestimmten Messwerten oder Betriebszuständen erscheint. So kann beispielsweise eine Warnung erst bei einer Störung eingeblendet werden.

Auch die Kombination mehrerer Bedingungen ist möglich. Dadurch bleiben die Seiten im normalen Betrieb übersichtlich, während wichtige Informationen bei Bedarf automatisch sichtbar werden.

Benutzerrollen und Zugriffsrechte

Die Visualisierung unterscheidet verschiedene Benutzerrollen. Administratoren und Techniker erhalten Zugriff auf erweiterte Einstellungen und Bedienfunktionen. Andere Benutzer können die Anlage bedienen, während Betrachter und Gäste überwiegend nur Informationen anzeigen dürfen.

Welche Elemente sichtbar oder bedienbar sind, kann von der jeweiligen Rolle abhängen. So dürfen beispielsweise alle Benutzer Alarmmeldungen ansehen, während das Quittieren nur für berechtigte Rollen freigegeben ist. Einstellungen und der Designer bleiben für Gäste und reine Betrachter gesperrt.

Öffentliche Ansicht des Smart Homes

Für die öffentlich erreichbare Demonstration steht eine eingeschränkte Ansicht zur Verfügung. Sie zeigt ausgewählte Seiten und Messwerte, erlaubt jedoch keine sicherheitsrelevanten Steuerungen oder Änderungen. Interne Einstellungen, persönliche Informationen und geschützte Anlagenbereiche bleiben ausgeblendet.

Bedienung auf Computer, Tablet und Smartphone

Die Visualisierung wird auf unterschiedlichen Geräten verwendet. Während am Computer viel Platz für große Anlagenbilder und mehrere Bedienelemente zur Verfügung steht, müssen Tablet und Smartphone mit kleineren Bildschirmen, Touch-Bedienung und wechselnden Ausrichtungen zurechtkommen.

Desktop und große Bildschirme

Auf einem Computer können umfangreiche Anlagenbilder, Diagramme und mehrere Informationsbereiche gleichzeitig dargestellt werden. Die Bedienung erfolgt mit Maus und Tastatur. Besonders für Administration, Fehlersuche und die Arbeit im Modern Designer bietet die größere Bildschirmfläche deutliche Vorteile.

Tablet als festes Bediengerät

Tablets eignen sich gut als zentrale Bediengeräte im Haus. Die Visualisierung kann im Vollbild- oder Kioskmodus verwendet werden und bleibt dadurch dauerhaft im Vordergrund. Menüs, Schaltflächen und Pop-up-Fenster müssen dabei auch per Touch zuverlässig bedienbar sein.

Beim Wechsel zwischen Hoch- und Querformat wird die Darstellung neu ausgerichtet. Anlagenbilder werden passend positioniert, damit wichtige Inhalte nach einer Bildschirmdrehung nicht außerhalb des sichtbaren Bereichs liegen.

Smartphone-Darstellung

Auf dem Smartphone steht deutlich weniger Platz zur Verfügung. Das Hauptmenü wird deshalb als kompaktes aufklappbares Menü dargestellt. Seiten können gescrollt und bei Bedarf vergrößert werden, damit auch detaillierte Anlagenbilder und kleinere Messwerte erkennbar bleiben.Bedienelemente, Alarmhinweise und Menüpunkte werden so angeordnet, dass sie sich möglichst nicht gegenseitig überdecken. Lange Menübereiche bleiben scrollbar, damit alle vorhandenen Seiten auch auf kleinen Displays erreichbar sind.

Vollbild- und Kioskmodus

Für fest installierte Bediengeräte kann die Visualisierung ohne störende Browserleisten angezeigt werden. Der gewählte Vollbild- oder Kioskmodus bleibt beim Wechsel zwischen den einzelnen Smart-Home-Seiten erhalten. Dadurch wirkt die Anwendung wie eine eigenständige Bedienoberfläche.

Leistung und Ladezeiten

Auf mobilen Geräten spielt die Leistung eine wichtige Rolle. Große Hintergrundbilder, Kamerastreams, Diagramme und viele gleichzeitig sichtbare Datenpunkte können die Darstellung verlangsamen. Deshalb werden neue Funktionen nicht nur am Computer, sondern auch auf Tablets und Smartphones geprüft.Ziel ist eine flüssige Bedienung, ohne auf umfangreiche Anlagenbilder und wichtige Informationen verzichten zu müssen. Optimierungen an Datenabfragen, Bildgrößen, Menüs und der Laufzeitansicht gehören deshalb zur fortlaufenden Weiterentwicklung.

Alarme, Trends und integrierte Spezialseiten

Neben normalen Raum- und Anlagenbildern enthält die Visualisierung verschiedene übergreifende Funktionen und speziell entwickelte Seiten. Sie greifen auf dieselben Messwerte, Benutzerrechte und Navigationsstrukturen zurück und fügen sich dadurch in eine gemeinsame Bedienoberfläche ein.

Alarme und Störmeldungen

Aktive Störungen und wichtige Zustandsmeldungen werden zentral in einem Alarmfenster dargestellt. Ein Alarmhinweis im Menü macht zusätzlich darauf aufmerksam, dass mindestens eine Meldung vorhanden ist. Dadurch bleiben Störungen auch dann sichtbar, wenn gerade eine andere Anlagen- oder Raumseite geöffnet ist.

Alle Benutzer dürfen die vorhandenen Meldungen ansehen. Das Quittieren und weitere Bearbeiten ist jedoch nur für Administratoren und Techniker freigegeben. Lange Alarmtexte werden auch auf kleinen Bildschirmen innerhalb des vorgesehenen Bereichs dargestellt.

Trends und historische Auswertungen

Viele Messwerte sind direkt mit einer historischen Auswertung verknüpft. Über einen Klick lassen sich Einzeltrends, Mehrfachtrends, Kategorietrends oder Balkendiagramme öffnen. Dadurch kann von einem aktuellen Anlagenwert unmittelbar zu seinem zeitlichen Verlauf gewechselt werden.

Die Diagramme sind ebenfalls für Computer und mobile Geräte angepasst. Zeitachsen, Beschriftungen und Bedienelemente werden so dargestellt, dass sie auch auf kleineren Bildschirmen lesbar und bedienbar bleiben.

Energieübersicht und Energie-Cockpit

Eine eigene Energieansicht führt Stromerzeugung, Netzbezug, Einspeisung, Batteriespeicher, Wärmeversorgung und ausgewählte Verbraucher zusammen. Neben aktuellen Leistungen werden historische Verbräuche und Kennzahlen wie Autarkie, Eigenverbrauch und Grundlast dargestellt.

Die Energieauswertung greift auf aktuelle IP-Symcon-Werte, archivierte Messdaten und langfristig gespeicherte Zählerstände zurück. Bekannte Messgrenzen und nicht vollständig erfasste Energieflüsse werden dabei ausdrücklich berücksichtigt.

👉 Die ausführliche Beschreibung des Energie-Cockpits ansehen

Wetterseite und eigene Berechnungen

Die Wetterseite zeigt nicht nur direkt gemessene Werte wie Außentemperatur, Luftfeuchtigkeit und Regenmenge. Zusätzlich werden unter anderem Taupunkt, absolute Feuchte, Enthalpie, Wolkenuntergrenze und Schneefallgrenze berechnet und dargestellt.

Weitere Wetterinformationen, Warnungen, Karten und externe Darstellungen können als eigene Widgets oder eingebettete Inhalte ergänzt werden. Dadurch entsteht eine zentrale Übersicht über die lokale Wettersituation.

👉 Die ausführliche Beschreibung der Wetterstation ansehen

Kameraübersichten

Mehrere Kamerastreams können auf eigenen Seiten oder zusammen mit anderen Anlageninformationen angezeigt werden. Je nach Kamera lassen sich zusätzliche Bedienelemente direkt über dem Bild anordnen. Interne und externe Aufrufadressen können getrennt hinterlegt werden.

Fritzbox und Telefonie

Auch Telefoninformationen werden in der Visualisierung dargestellt. Bei eingehenden Anrufen erscheinen Rufnummer, Anrufername, Zeitpunkt und Leitungsstatus. Bekannte Namen werden aus den Telefonbüchern der Fritzbox übernommen.

Zusätzlich können eingehende Anrufe über den Loxone-Audioserver per Sprachausgabe in den Räumen angekündigt werden. Die Telefonseite verbindet damit reine Statusanzeige, Anruferkennung und praktische Automationen.

Wartung, Backups und gesicherte Systemstände

Eine eigene Visualisierung muss nicht nur gut aussehen, sondern auch dauerhaft wartbar bleiben. Neue Funktionen, Fehlerkorrekturen und Anpassungen am Design werden deshalb schrittweise umgesetzt, geprüft und dokumentiert.

Gesicherte Systemstände

Vor größeren Änderungen wird ein vollständiger Systemstand der Visualisierung gesichert. Darin befinden sich die wichtigen PHP-, JavaScript-, CSS- und Konfigurationsdateien sowie die zugehörigen Datenbankstrukturen und Projektinformationen.

Erst wenn eine Änderung im laufenden Betrieb erfolgreich getestet wurde, wird sie als neuer funktionierender Stand übernommen. Dadurch kann bei einem Fehler jederzeit auf die letzte stabile Version zurückgegriffen werden.

Updates in kleinen Schritten

Neue Funktionen werden möglichst einzeln eingebaut und anschließend direkt geprüft. So lässt sich leichter erkennen, welche Änderung ein mögliches Problem verursacht hat. Nach einem erfolgreichen Test wird der neue Stand erneut gesichert.

Diese Vorgehensweise ist besonders wichtig, weil Designer, Laufzeitansicht, Benutzerrechte, Diagramme, Menüs und mobile Darstellung eng miteinander verbunden sind. Eine Änderung an einer Stelle darf bestehende Funktionen nicht unbeabsichtigt beeinträchtigen.

Projektprüfung und Dokumentation

Zusätzliche Prüfseiten kontrollieren, ob wichtige Dateien, Datenbanktabellen und Bestandteile des Projekts vorhanden sind. Projektstände und Änderungen werden dokumentiert, damit auch nach längerer Zeit nachvollziehbar bleibt, welche Funktionen bereits umgesetzt wurden.

Gerade bei einem über viele Jahre gewachsenen System ist diese Dokumentation ein wichtiger Bestandteil der Wartung. Sie verhindert, dass funktionierende Lösungen später versehentlich überschrieben oder bei einer Erweiterung übersehen werden.

Wiederherstellung nach Problemen

Tritt nach einer Änderung ein Fehler auf, kann der vorherige Systemstand wieder eingespielt werden. Dadurch bleibt die Ausfallzeit gering und die Fehlersuche kann ohne Zeitdruck auf einer Kopie des Projekts fortgesetzt werden.

Backups ersetzen dabei nicht die Prüfung einzelner Änderungen, bilden aber die notwendige Absicherung für umfangreiche Umbauten und Aktualisierungen.

Aktueller Stand und weitere Entwicklung

Der Modern Designer wird weiterhin im laufenden Smart-Home-System eingesetzt und fortlaufend erweitert. Neue Anforderungen entstehen vor allem durch zusätzliche Anlagen, neue Datenquellen, die mobile Bedienung und den Wunsch nach übersichtlicheren Auswertungen.

Bereits umgesetzte Möglichkeiten

  • Frei gestaltbare Seiten und Anlagenbilder
  • Messwerte, Zustände und verständliche Wertedarstellungen
  • Schaltflächen, Bilder, Kameras und eingebettete Webseiten
  • Trends, Balkendiagramme und Mehrfachauswertungen
  • Karten und besondere Widgets
  • Pop-up-Fenster mit einstellbarer Größe und Position
  • Benutzerrollen und eingeschränkte öffentliche Ansicht
  • Alarmdarstellung mit rollenabhängiger Quittierung
  • Bedienung auf Computer, Tablet und Smartphone
  • Vollbild- und Kioskmodus
  • Raster, Größenänderung und freie Positionierung
  • Mehrfachauswahl sowie Undo und Redo
  • Farb-, Sichtbarkeits- und Zustandsregeln
  • Gesicherte Systemstände und Projektprüfungen

Fortlaufende Weiterentwicklung

Die Entwicklung ist nicht abgeschlossen. Bestehende Funktionen werden weiter verbessert, vereinheitlicht und für unterschiedliche Bildschirmgrößen optimiert. Gleichzeitig können neue Elementtypen, Auswertungen und Schnittstellen ergänzt werden, wenn sich im praktischen Betrieb ein sinnvoller Anwendungsfall ergibt.

Entscheidend ist dabei, dass neue Funktionen die vorhandene Bedienung nicht unnötig komplizierter machen. Übersichtlichkeit, Stabilität und Wartbarkeit haben Vorrang vor einer möglichst großen Zahl an Funktionen.

Modern Designer im laufenden Smart Home

Eine eingeschränkte öffentliche Ansicht zeigt ausgewählte Seiten der tatsächlich verwendeten Smart-Home-Visualisierung. Bedienfunktionen, Einstellungen und sensible Bereiche sind dort aus Sicherheitsgründen nicht zugänglich.

👉 Mein Smart Home live ansehen

Fazit: eine Visualisierung passend zum eigenen Haus

Der Modern Designer entstand aus dem Wunsch, ein über viele Jahre gewachsenes Smart Home verständlich, flexibel und unabhängig von starren Standardoberflächen darzustellen. Die Visualisierung verbindet aktuelle Zustände, Bedienung, historische Daten und spezielle Anwendungen in einer gemeinsamen Oberfläche.

Der größte Vorteil liegt in der Anpassbarkeit. Neue Räume, Anlagen, Messwerte und Auswertungen können ergänzt werden, ohne das gesamte System neu aufbauen zu müssen. Dadurch entwickelt sich die Oberfläche gemeinsam mit dem Haus und seinen technischen Anlagen weiter.

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